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Herzlich willkommen zu unserem zweiten Podcast by Comon BCC . Es geht heute darum, wie Du #Teamerfolg gezielt entwickeln kannst.

RÜCKBLICK GRUNDSÄTZLICHES

Ich hoffe, der erste Podcast von Robin und mir hat Dich neugierig gemacht. Unser Ziel war es, zu veranschaulichen, dass die Management-Welt keine 1+1=2-Welt ist. Management ist keine exakte Wissenschaft, auch wenn sie den Eindruck zu vermitteln versucht. Das Idealbild der Wirtschaftswissenschaften, als einem Teil der ManagementWelt, war über Jahrzehnte der HomoOeconomicus, eine Illusion. Menschen agieren in der Regel nicht als Nutzen-maximierende Egoisten.  Sie agieren häufig emotional. Eigennützig oder uneigennützig. In Massen verlieren Sie häufig ihre Individualität. Außer den klassischen HardSkillTools sind also SoftSkillTools erforderlich, um zu verstehen, wie Menschen „ticken“, wie Gruppen von Menschen agieren, im Unternehmen, im Unternehmensumfeld, beeinflusst von wirtschaftlichen- und politischen Entscheidungen. Rational und/ oder affektiv? In kontinuierlich oder sprunghaft sich änderndem Umfeld. Welche Rolle spielen neben messbaren Größen wie Kosten, Hoffnungen und Ängste bei Deinen Entscheidungen als Manager*in. Wir reden also über Psychologie, Soziologie, Entscheidungstheorie, gesunden Menschenverstand etc. Unser Konzept für unsere Podcasts ist es, viele verschiedene Ansätze vorzustellen, um die berechenbar und gefühlt beste Managemententscheidung zu ermöglichen.

Wir werden wöchentlich mit Euch eintauchen in die wunderbare Welt des Managements und spannende Themen gut verständlich und kurzweilig diskutieren. Nichts von der Stange. Kein Schmalspur-Management, sondern Gedanken, die Dich anregen sollen, Dinge so zu tun, wie Du das für richtig hältst. Mit einem tiefen (auch gefühlten) Verständnis. Mit dem Blick über den Tellerrand des Mainstream-Managements hinaus. Spielerisch Perspektiven, Methoden wechselnd. Daraus resultierend, mit zunehmender Gelassenheit. Das soll es als Intro sein.

UNSER THEMA HEUTE?

Grundlage unseres Podcasts heute sind die spannenden Untersuchungen Alex „Sandy“ Pentlands (1). Alex ist Physiker am berühmten MassachusettsInstitutOfTechnology (MIT). Er leitet den Bereich HumanDynamics. Sandy und sein Team beschäftigten sich experimentell damit, welche Schlüsselfaktoren maßgeblich für den Erfolg von Teams sind. Es ist klar, dass Einzelne in Unternehmen immer seltener maßgeblich für Erfolge verantwortlich sind, zumal, wenn es um komplexe Vorhaben geht. Seit Jahrzehnten spielen Teams deshalb eine immer wichtigere Rolle.

Pentland und sein Team waren die ersten, die seit über 50 Jahren Schlüsselfaktoren für den Teamerfolg experimentell bestimmt haben. Davor waren es qualitative, überwiegend von Psychologen und Pädagogen entwickelte Modelle ( BruceTuckman 1965 (2) , MeredithBelbin 70er Jahre, DaveFrancis, DonYoung 1989, MichaelAWest 1994, ArminPoggendorf 1994-2008 u.v.a. )

Bislang gab es nur Vermutungen darüber, warum in manchen Teams die Chemie stimmte und in anderen nicht. Pentlands Team hat nun genau messen können, wie stark der Teamerfolg von Kommunikationsmustern abhängt.

ANFÄNGE DER KOMMUNIKATION: DIE SIGNALE DER URMENSCHEN

Dass die Art der Kommunikation viel wichtiger ist als der Inhalt, klingt erstaunlich. Du kennst vielleicht die 55-38-7 Regel von AlbertMehrabian nach der Inhalte nur zu 7 % zum Erfolg von Präsentationen vor Gruppen beitragen (3). Evolutionsbiologisch ist die Zahl verständlicher. Sprache ist eine relativ junge Entwicklung, die sehr wahrscheinlich auf älteren „Signalen“ aufbaute, mit denen unsere Vorfahren Interessen, Emotionen und Dominanz vermitteln wollten. Diese Urformen beeinflussen auch heute noch maßgeblich unsere Kommunikation, die Art, wie wir entscheiden und wie wir uns mit anderen abstimmen. Versuche bitte mal ein Gespräch nur mit verschiedenen Brummlauten zu gestalten. Erstaunlich, wie Babys ihre Eltern mit wenigen Lauten sehr wirksam steuern können :-).

WENIGER KOMMUNIKATION = WENIGER ZU ESSEN?

Menschen hatten vermutlich schon Probleme, als es noch keine Sprache gab. Vielleich saßen sie (als Team) um ein Feuer herum, teilten Informationen und vermittelten ihre Zustimmung oder Ablehnung durch Gesten oder Laute. Wenn einige von ihnen nichts beisteuerten oder kein Interesse hatten, bedeutete das unter Umständen, aufgrund weniger Informationen, schlechtere Entscheidungen zu fällen und unter Umständen Hunger zu leiden. Soweit die Hypothese, die Ausgangsbehauptung, Pentlands für seine Experimente.

KLEINERE GERÄTE – GRÖßERE ERKENNTNISSE

Manager*innen habe oft Schwierigkeiten, die Dynamik von Teams zu erspüren. Pentland und sein Team am MIT haben kleine elektronische Geräte entwickelt, die soziometrische Daten, wie Blickrichtung, Tonfall, Körpersprache und Häufigkeit der Kontakte aufzeichneten und Aufschluss über typische Kommunikationsmuster geben. Diese scheinen wichtiger zu sein als Kompetenzen(4) , Persönlichkeit (5) oder Intelligenz.

DREI SCHLÜSSEL ZUM TEAMERFOLG

Die von Pentland et. al. gemessenen Kommunikationsmuster setzen sich aus drei Faktoren zusammen:

–          „Energie“ beschreibt die Intensität, mit der Teilnehmer sich in die Teamarbeit einbringen

–          „Engagement“ bezeichnet die Intensität gerichteter Kommunikation mit anderen Teammitgliedern

–          „Exploration“ bedeutet den Austausch eines Teams mit anderen

Anhand graphischer Darstellungen läßt sich der aktuelle Zustand eines Teams diagnostizieren und es lassen sich geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikationsmuster veranlassen.

FAZIT Pentland ist sicher, dass Telearbeit und multikulturelle Teams, die in der globalen Wirtschaft so wichtig sind, deutlich verbessert werden können. Wesentlich Ansätze sind:

–          Ausgewogenheit bzgl. Energie und Engagement sind im Team wichtiger als hohe Werte einzelner Teammitglieder. Teammitglieder bringen sich gleichermaßen ein.

Dabei spielen informelle Kontakte eine zentrale Rolle mit z.B. kollektiven Kaffeepausen, an denen möglichst viele direkt oder indirekt zusammenarbeitende teilnehmen. Also viele Möglichkeiten zunehmender Interaktionen, um Vertrauen aufzubauen.

–          Einen charismatischen Mittler, eine natürliche Führungspersönlichkeit, die Rahmenbedingungen schafft, um Mitarbeiter zusammen zu führen.

–          Stärkung starker direkter persönlicher Kommunikation. Reduktion technischer Kommunikation (E-Mails, Telkos, etc.)

–          Nutzung der Analyseergebnisse zu den drei Schlüsselfaktoren zur Selbstreflexion durch die Teams.

 

Quellen:

1) https://www.media.mit.edu/people/sandy/publications/ , HBM Mai 2012 https://www.harvardbusinessmanager.de/heft/d-85144723.html

2) https://books.google.de/books?id=6utHsO-fSDEC&pg=PA100&dq=bruce+tuckman+1965+FORMING&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiYlP3K957kAhXSblAKHeEQApsQ6AEIPTAC#v=onepage&q=bruce%20tuckman%201965%20FORMING&f=false

3) https://www.soft-skills.com/55-38-7-regel-nach-mehrabian/

4)s. Belbin https://www.belbin.com/about/dr-meredith-belbin/

5) NEO-Test http://www.typentest.de/limesurvey/index.php?sid=88114

 

 

Herzlich willkommen zu unserem ersten Podcast by comon.de

Wir – Robin und Hartwig – von comon.de werden wöchentlich mit Euch eintauchen in die wunderbare Welt des Managements und spannende Themen gut verständlich und kurzweilig diskutieren.

Wir vertrauen nicht darauf, allein durch klassische betriebswirtschaftliche Werkzeuge Licht in die Managementwelt zu bringen. Der Ansatz ist spätestens seit der Dotcom-Blase im März 2000 gestorben. Erhebliche Vermögenswerte der New Economy wurden damals in kurzer Zeit vernichtet. Warum eigentlich? Es gab eine Fülle an Informationen aus Wirtschaft und Politik, die dank leistungsstarker Rechner kurzfristig verfügbar waren. Es gab möglicherweise nicht genug Manager, deren Urteilskraft ausreichte, diese Informationen richtig zu deuten. Es wurden äußere Erscheinungen registriert, aber deren innere Bedeutung nicht verstanden. Es wurden bereitwillig neue Werkzeuge der Managementliteratur aufgegriffen, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Mit dem Strom anderer Manager zu schwimmen, die nicht die Zeit hatten, oder sie sich nicht nahmen, schien einfacher.

Wir möchten durch unsere Podcasts Deine PerspektivenErweitern. Du sollst Spaß dabei haben, gegen den Strom zu schwimmen. Den methodischen Mainstream. Wir möchten, dass Du spielerischQuerdenkst, dass Du Werkzeuge aus verschiedenen Bereichen kennenlernst und kombinierst, um konkrete Anforderungen im Alltag Deines Jobs zu lösen. BWL. Klar. Organisationspsychologie, Neurologie, Lernforschung, Kommunikationsforschung, Spieltheorie, Motivationsforschung u.v.a. . Klingt erstmal ziemlich spassfrei. Wir garantieren Dir, das Gegenteil ist der Fall.

Wie kannst Du konkrete Anforderung in Deinem Job mit Hilfe unserer Podcasts angehen?
1. Wie kannst Du das Vertrauen neuer Teammitglieder gewinnen?
Mit der Technik TitForTat? Ok. Rapport und Axelrod? Schon gehört?
2. Wie kannst Du aus Deinem Team eine professionelle Hochleistungsorganisation machen?
Der MIT-Physiker SandyPentland gibt spannende Hinweise darauf.
3. Wie gewinnst Du die Wertschätzung Deiner Kollegen?
Vertrauen spielt dabei eine zentrale Rolle. Ohne Vertrauen ist fachliche Kompetenz nichts, sagt die Psychologin AmyCuddy.
4. Wie kannst Du die Zusammenarbeit mit positiven Psychopathen überleben?
Unter Top-Managern gibt es relativ viele davon. 8-14 %. Der Psychologe KevinDutton gibt uns wertvolle Hinweise dazu.
5. Wie kannst Du als Normopath zum Psychopathen werden, um den Karriereturbo zu zünden?
Kevin hilft uns auch dabei mit einem lustvollen Selbstversuch.
6. Wie kannst Du erkennen, dass Du manipuliert wirst? Wie kannst Du andere manipulieren, um Deine Vorhaben zu unterstützen? Eine Fülle von aufregenden Experimenten bietet uns einen reichhaltigen Werkzeugkasten. Von den Behaviouristen Watson und Skinner mit Reiz-Reaktionsexperimenten über Untersuchungen Milgrams zur Autoritätshörigkeit bis zum OvertonWindow, dass von Manipulatoren wie Trump, Salvini und AFD-Mitgliedern erfolgreich eingesetzt wird. Ständige Tabubrüche als Instrument der Manipulation.

Also sei gespannt. Wir freuen uns auf Dich.

#BeiUnsBistDuUnterZiemlichBestenFreunden
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Wow!!! Nach dem DieselBetrug, steigt #VW ein in eine „New Era of Electric Driving“. Wie Phoenix aus der Asche. „In the Darkness We Found the Light.“ Demütige Katharsis und begeisterte Erkenntnis über die zukünftige Bestimmung. Dazu „Sound of Silence“ von Simon and Garfunkel. SEHR, SEHR PROFESSIONELL.
Vielleicht sollte die #SPD die gleiche Agentur engagieren. In der Hauptrolle statt des Bulli das #GodesbergProgramm

 

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Wow. Wirklich erstaunlich, die #WorkLifeBalance des neuen Chefs des britisch-niederländischen Konsumgüterherstellers #Unilever. Des Schotten #AlanJope. Herr über die Marken Knorr, Langnese, Pfanni und Domestos und einer Mitarbeiterzahl, die der Einwohnerzahl Heidelbergs entspricht – 160.000.

Einige, für den Chef eines globale Multis nicht selbstverständliche Zitate:
– „Ich definiere mich nicht über meine Arbeit. Für mich ist es wichtiger, wie es meiner Familie geht.“
– „Einen neuen Job kriegst Du immer, aber Du bekommst nicht so schnell eine neue Familie.“ ALLERDINGS AUCH
– „Ich versage nicht gern. Ich mag es nicht, beim Fussball zu verlieren, und ich möchte nicht, dass unsere Markenanteile sinken.“

Bin gespannt, wie Alan, Chef seit Januar diesen Jahres, es schaffen wird, seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen, die Umsatzrendite von 18,4 Prozent in 2018 auf 20,0 Prozent in 2019 zu steigern und seine WorkLifeBalance zu wahren. Immerhin – bei 160.000 Beschäftigten, 51 Mrd. Umsatz, einer teuren Doppelstruktur mit zwei Hauptverwaltungen in Rotterdam und London und Brexit! Allerdings, Allan ist seit Mitte der 80er Jahre im Konzern. Und erfolgreich.
Mehr über ihn im folgenden spannenden Interview (25:39)

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Bewegender Beitrag in ARTE über die Rückkehr der Schuhputzer in Palermo. Ergebnis einer Initiative, die hohen Arbeitslosenzahlen zu verringern. Inzwischen eine Erfolgsgeschichte. Ein Beruf mit langer Tradition in Sizilien. Trotzdem kontrovers diskutiert. Ist die Arbeit eines Schuhputzers zu Füßen eines Kunden eine erniedrigende Arbeit, oder, wie der Sciusciá Riva (Mitte Foto) meint, eine ehrliche und deshalb würdevolle Arbeit? Bei 600 Euro Einkommen pro Monat. Vielleicht unabhängig davon? Welche Rolle spielen Ehrlichkeit von Arbeit und Würde in unserer Arbeitswelt? Würde als Zuschreibung einer Tätigkeit, die gewürdigt wird. Oder Autonomie. Selbstbestimmtheit. Nach della Mirandola. Sein eigener Chef, seine eigene Chefin sein zu können . . . . Würdevolles Arbeiten in einem Unternehmen? Geht das? Abhängig von Führungsstilen, Führungstechniken,Management-Modellen, Planungsverfahren und Motivationstheorien? Durch Führungsfehler wurde in 2003 nach einer Untersuchung durch Prognos ein volkswirtschaftlicher Schaden von ca. 150 Milliarden Euro pro Jahr verursacht. Alle Fehler hatten mit umprofessionellem Umgang mit Würde zu tun. Zum Beispiel, Danke – nie gesagt, nie gehört.


https://www.arte.tv/de/videos/079472-006-A/re-palermos-stolze-schuhputzer/

#Vorlesung | #DesignThinking | #Triz | #BusinessConcept | #Unternehmensführung

Ein wenig rein schnuppern in die Sept./ Okt.-Vorlesungen zu Unternehmensführung. 2 x 150 UE für zwei Kurse. Kleingruppen suchen sich Themen mit hohem PainFactor aus. Z.B., Verbesserung der Landarztversorgung in Mecklenburg-Vorpommern’ oder ‚Alternative Wohnkonzepte für Studenten-WGs’ in 2017. Ziel ist es, Businesskonzepte zu erstellen, die einer Gruppe potentieller Investoren vorgestellt werden. Methode: DesignThinking. Fokus – schnelle Erstellung von Prototypen, schnelles Feedback von Kunden; Nach Definition des DesignSpace, RationalDesign (Kopflösung) und BlackHorsePrototyping (Bauchlösung). Sehr Team-orientiert. Macht allen, vor allem meinen Studenten Spaß. Triz kommt in 2018 als Kreativitätstechnik dazu.

Neu ist auch das Konzept FlippedClassroom. In den 50 UE ‚Vorlesungen‘ je Kurs geht es ausschließlich um die Diskussion offener Punkte der Kleingruppen. Mit mir als Lecturer. Zwischen den verschiedenen Gruppen. Gearbeitet werden soll in den 100 UE je Kurs außerhalb der Vorlesungen.

Nach anfänglicher Sorge in den Vorlesungen 2016/ 17, mit etwas völlig Neuem die Bachelornoten zu versauen, waren alle Teams wirklich gut drauf. Freu mich auf die beiden anstrengenden Monate und coole Businesskonzepte.

Dunkle Triade

Veröffentlicht: 16. August 2018 in Macht, Management
Schlagwörter:, , , ,

#Kommunikation | #DunkleTriade |

Schon mal gehört? Dunkle Triade? Nein? Vielleicht auch unwichtig. Es sei denn, du möchtest in einem Unternehmen durchstarten. Als #ManagementRaptor🦖? Als #EconomicHitman? Oder Dein Unternehmen davor bewahren.

Das Bild der #DunklenTriade steht für drei extreme Ausprägungen von Persönlichkeitstypen in einer Person. #Narzissten, #Machiavellisten und #Psychopathen. Narzissmus lässt sich beschreiben durch Eigenschaften wie Grandiosität, überzogenes Selbstbewusstsein, Eitelkeit, Autoritätsbedürfnis und Risikoneigung. Machiavellismus umfasst Eigenschaften wie Härte, Durchsetzungsstärke, Misstrauen und Zynismus. Der Typus Psychopath hat durch den Oxford-Psychologen #KevinDutton eine spannende Differenzierung erfahren. Neben negativen Psychopathen – Serienmördern, definiert er #positivePsychopathen als Menschen, die in bürgerlichen – oder großbürgerlichen Verhältnissen sozalisiert, mit dem Charme George Clooneys und der Emotionslosigkeit Hannibal Lecters (Schweigen der Lämmer) persönliche Ziele verfolgen. In der Lage, unsere Ängste und Sehnsüchte lesend und zu ihrem Zweck zu instrumentalisieren.

Du kannst Dir die Sprengkraft der Kombination dieser dreier Persönlichkeitstypen vorstellen. Wie mit ihnen umgehen? Wie ihre Sprache lesen? Ihre Körpersprache. Ihre Metasprache? Wie überleben? Wie sie adäquat einsetzen als #EconomicHitman? Zur Diskreditierung von Wettbewerbern?

—> Interesse an unseren Workshops und Seminaren? Zum Beispiel über Mediation und Macht? https://comon.de/mediation/

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#Kommunikation | #Tabubrüche | #Manipulation | #OvertonFenster

Schon mal etwas vom Overton-Fenster[1] gehört? Noch nicht? Obwohl . . . wir begegnen ihm fast täglich. Im Umgang mit Menschen, die #Radikalität in #Normalität verwandeln wollen. #Trump, #Gauland, #Söder, #Seehofer u.a. .
Im Zentrum des Overton-Fensters „steht der Gedanke, dass es zu jedem gesellschaftspolitisch relevanten Thema […] Aussagen und Ansichten gibt, die die breite Mitte der Gesellschaft als akzeptabel und also diskutabel betrachtet. Diese Aussagen und Ansichten befinden sich im Overton-Fenster, damit kann Politik gemacht werden. Alle Ansichten außerhalb des Overton Fensters gelten als Provokation, als heikel, radikal oder sogar undenkbar. Wenn man sich als Politikerin oder Politiker mit seinen Aussagen und Ansichten – ganz gleich, ob auf der rechten oder der linken Seite – aus dem Overton-Fenster lehnt, sinkt insbesondere in einem System mit Mehrheitswahlrecht die Chance, in ein Amt gewählt zu werden, dramatisch.

[…] #Tabubrüche als #Strategie in der Kommunikation
„Die Overton-Window-Theorie kennt vier Faktorengruppen, die eine Verschiebung begünstigen: Fakten und Logik, moralische Appelle, emotionale Ansprache und Ereignisse, Fehler oder Desinformation. Wobei es – unter der Bedingung, dass man damit auch breitenwirksam gehört wird – besonders effektiv ist, wenn man als Politiker nicht kleckert, sondern klotzt. Man fordert also zum Beispiel nicht bloß einen „strengeren Umgang mit illegalen mexikanischen Einwanderern“, sondern den Bau einer gigantischen Grenzmauer. Ein strengerer Umgang mit illegalen Einwanderern aus Mexiko, der zuvor keine Option war, erscheint dann – so die Theorie – als kleineres Übel, ungleich akzeptabler als zuvor. Oder man treibt die Flüchtlingsdebatte in Deutschland in zuvor undenkbare Bereiche, indem man den Schießbefehl an der Grenze fordert.“ [2]
1] Joseph P. Overton, US-amerikanischer Jurist und Politikberater
2] Jens-Christian Rabe, Das wird man wohl bald sagen dürfen, Süddeutsche Zeitung, 01.08.2018

Interesse an unseren Seminaren zu #Kommunikation.
https://comon.de/category/young/kommunikation/

Nowitchok,to whom it concerns. Informationen über einen interessanten Kampfstoff aus der Familie der halogenierten Phosphonsäuren, der eine auslösende Rolle in der Eskalation des hybriden Krieges zwischen Russland und ‚dem Westen‘ zu spielen scheint. Hoffentlich wird die Auseinandersetzung nicht zu dem, was Spieltheoretiker ‚Chicken Game‘, Feiglingspiel, nennen.

Nach dem Chemiewaffenexperten Ralf Trapp haben Chargen Nowitschoks eine laborspezifische Signatur. (Verunreinigungen, Isotopenverteilungen). Im Grunde kann man also ihre Herkunft bestimmen, wenn man Referenzchargen des synthetisierenden Labors hätte. Da beginnt es schwierig zu werden. Wäre es ein russisches Labor, müßte die russische Regierung diese einer neutralen Behörde (Organisation zum Verbot chemischer Waffen-OPCW?) zur Verfügung stellen. Interview Trapp im Heute Journal.

Wie also kann man verhindern, dass das Spiel eskaliert und ein Täter davon abgehalten wird, Nowitschok erneut einzusetzen. Mit Transparenz durch eine neutrale Organisation, rechtsstaatlichem Vorgehen (Unschuldsvermutung) und erheblichen Konsequenzen für Täter? Klingt plausibel. Passt allerdings nicht zur Signatur eines hybriden Krieges. Dieser ist eine flexible Mischform der offen und verdeckt zur Anwendung gebrachten regulären und irregulären, symmetrischen und asymmetrischen, militärischen und nicht-militärischen Konfliktmittel mit dem Zweck, die Schwelle zwischen den völkerrechtlich angelegten binären Zuständen Krieg und Frieden zu verwischen.

Also, keine Alternative zur Eskalation des Konfliktes? Doch das Chicken Game kennt drei Lösungen (Nash-Gleichgewichte). Wird der Sieg nicht zu hoch bewertet, überleben beide Parteien ohne das Gesicht zu verlieren. Also an alle Parteien. Calm down.

Mehr Informationen über Nowitschok in spektrum.de unter ‚6. Antworten zu Nowitschok-Kampfstoffen

#Masterclass No.2 ‚Tod und Leistung‘, Wir planen einen Workshop für den April 2018. Zentrale Frage: Warum haben sich so viele Top-Führungskräfte in den vergangenen Jahren das Leben genommen? Gibt es keine Alternativen? Auch für Euch. Im Hamsterrad.
Die Liste der, auf dem Höhepunkt der Karriere ums Leben gekommenen, ist lang. Der Finanzchef der Zurich-Versicherung Pierre Wauthier – erhängt, der deutsch-schweizerische Industriellenerbe Fritz Gunter Sachs mit seinem Jagdgewehr erschossen, William Broeksmit (Deutsche Bank), Martin Senn (Zurich). Selbstmord? Freitod? Unter welchen Umständen starben sie? Gab es keine Alternative für sie? Gibt es eine Alternative für Euch? In Jobs, die immer kompetitiver werden. Höchstleistungsjobs und familiäre Tragödien? Gibt es Muster, die Du rechtzeitig erkennen und vermeiden kannst? Gibt es alternative Lebensentwürfe? Zum Beispiel aus der Guerilla Gardening Bewegung. Samenbomben irgendwo hinwerfend, damit schließlich Buntes sprießt. All Eure Wünsche, Sehnsüchte irgendwo glücklich zu sein. Das muss nicht der Ansatz der ‚Radical Faires‘ sein (Beiliegender Artikel). Aber er könnte es. Oder der Lebensentwurf des Marvel-Comic_Helden Tony Stark aus ‚Iron Man‘. Die Ähnlichkeiten zu Elon Musk sind beeindruckend.
Bevor Du an Selbstmord denkst, denk über Alternativen nach.
Was ist Deine Bucket List?

Hartwig Maly, 13.01.2018