Mit ‘Leistung’ getaggte Beiträge

#Masterclass No.2 ‚Tod und Leistung‘, Wir planen einen Workshop für den April 2018. Zentrale Frage: Warum haben sich so viele Top-Führungskräfte in den vergangenen Jahren das Leben genommen? Gibt es keine Alternativen? Auch für Euch. Im Hamsterrad.
Die Liste der, auf dem Höhepunkt der Karriere ums Leben gekommenen, ist lang. Der Finanzchef der Zurich-Versicherung Pierre Wauthier – erhängt, der deutsch-schweizerische Industriellenerbe Fritz Gunter Sachs mit seinem Jagdgewehr erschossen, William Broeksmit (Deutsche Bank), Martin Senn (Zurich). Selbstmord? Freitod? Unter welchen Umständen starben sie? Gab es keine Alternative für sie? Gibt es eine Alternative für Euch? In Jobs, die immer kompetitiver werden. Höchstleistungsjobs und familiäre Tragödien? Gibt es Muster, die Du rechtzeitig erkennen und vermeiden kannst? Gibt es alternative Lebensentwürfe? Zum Beispiel aus der Guerilla Gardening Bewegung. Samenbomben irgendwo hinwerfend, damit schließlich Buntes sprießt. All Eure Wünsche, Sehnsüchte irgendwo glücklich zu sein. Das muss nicht der Ansatz der ‚Radical Faires‘ sein (Beiliegender Artikel). Aber er könnte es. Oder der Lebensentwurf des Marvel-Comic_Helden Tony Stark aus ‚Iron Man‘. Die Ähnlichkeiten zu Elon Musk sind beeindruckend.
Bevor Du an Selbstmord denkst, denk über Alternativen nach.
Was ist Deine Bucket List?

Hartwig Maly, 13.01.2018

Das nenne ich Wertschöpfung!

Veröffentlicht: 21. Januar 2015 in Erfolg
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Als 2012 das iPhone 5 und das iPad mini auf den Markt kamen, wurde Apple zum Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert aller Zeiten. Die Apple-Aktien stiegen in einem einzigen Jahr um siebenundsechszig Prozent. Ein beachtlicher Zuwachs. Hätte man Anfang 2012 1.000 Euro in Apple-Aktien investiert, hätte man ein Jahr später 1.670 Euro verbuchen können. Ein stattlicher Gewinn. Hätte man das Geld in Kokainhydrochlorid gesteckt, wären es 182.000 Euro gewesen. Hundertmal mehr als bei einer Investition in die Rekordaktie des Jahres 2012. Kein Markt der Welt wirft mehr Gewinne ab als der Kokainmarkt. Das wird vermutlich so bleiben, weil Kokain die ideale Droge zu sein scheint für eine auf grenzenlose Leisungssteigerungen fixierte kapitalistische Wirtschaftswelt. Für alle Gesellschaftsschichten und alle Berufsgruppen. Krankenschwestern, Ärzte, Pfarrer, Elektriker, Sekretärinnen, Verkehrspolizisten, Politiker, Fussballspieler u.a. . Mindestens eine Millionen Menschen in Deutschland koksen mindestens einmal im Jahr. [Roberto Saviano, Zero, Wie Kokain die Welt beherrscht, S. 91, S. 9-12, Carl Hanser Verlag, München, 2014]