Mit ‘Ökonomie’ getaggte Beiträge

Unser Wirtschaftssystem ist zutiefst gestört und krank. Viele mögen glauben, dass es nach den Gesetzen der Logik und Rationalität funktioniert. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Wirtschaft wird von immer neuen Krisen erschüttert. Ihre Akteure, Notenbanker, Manager und Politiker, sind oft getrieben von Wahnvorstellungen, Angstpsychosen und Persönlichkeitsstörungen. Wer die Ökonomie verstehen will, muss sie durch die therapeutische Brille betrachten. Tomáš Sedláček und Oliver Tanzer tun dies mit ebenso leichter wie sachkundiger Feder in dem vor wenigen Tagen erschienenen Buch Lilith und die Dämonen des Kapitals. Die Ökonomie auf Freuds Couch. Sehr empfehlenswert. ISBN 978-3-446-44457-7, 26,00 €

Bilder, Wikipedia (Sedláček), Tanzer (Tanzer), Maly

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Yo Man (1), it´s Eudaimonia!

Veröffentlicht: 27. Juli 2014 in Be happy, Erfolg, Ethik, Yo Man
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imageFür Aristoteles gab es wichtigere Dinge im Leben als Geld. Von ihm – es überrascht nicht wirklich – stammt die erste bekannte ökonomische Theorie. Der griechische Philosoph geht in ihr von den natürlichen Bedürfnissen des Menschen aus. Ökonomie ist danach schlicht, vom griechischen Wort oikos= Haus abstammend, Haushaltslehre. Deren Ziel sei die Deckung des eigenen Bedarfs. Gelderwerb also nur als Mittel zum Zweck. Des Menschen Ziel sei nicht Reichtum, sondern die Eudaimonia, das gelungene Leben. Wer genug Geld hat, um ein gutes Leben zu führen, habe wirklich genug. Ohne diesen Maßstab gäbe es keine Grenze. Man wolle immer mehr.

1] Uff pälzisch – Jou, alda Schlabbä