Yo Man, You’re a Bastard. But I Like It.

Veröffentlicht: 12. August 2014 in Management, Yo Man
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imageSeine Körpersprache schien sagen zu wollen, Baby, ich erkläre dir, wie es im Leben läuft. Gestern im Yo-Man-Beitrag ging es um Ratio und Respekt. Heute um Gambler und Draufgänger. Menschen wie Bernie Ecclestone, dem Formel-1-Boss. Menschen, die Freude daran haben, Geschäfte zu machen. Schwachstellen beim anderen auszumachen. Menschen auszuspielen, zum richtigen Zeitpunkt zu handeln. Menschen, die Dinge sehen, von denen sie denken, dass sie getan werden müssen. Und sie dann tun. Furchtloser sind als andere. Die Ebenbürtige respektieren. Wie Ecclestone Niki Lauda. Lauda wollte nach seinem grossen Unfall, bei dem er fast verbrannte, eine für damalige Zeiten wahnsinnige Summe von zwei Millionen Dollar als Gage für die nächste Saison. Ecclestone war nicht bereit zu zahlen und sorgte dafür, dass auch kein anderer Rennstall bereit war, so viel zu zahlen. Lauda fühlte sich  eingekesselt. Beim nächsten Treffen mit dem Hauptsponsor Parmalat gab er bekannt, nicht mehr fahren zu wollen. Und setzte Ecclestone unter Druck. Der hätte Parmalat sonst verloren. Ecclestone, so Lauda, schien zu kochen. „You are a bastard“, blaffte er, legte Lauda die Hand auf die Schulter und sagte: „But I like it“.

Wie geht man mit solchen Typen um, Street Fightern, die von klein auf lernen mussten, sich zu behaupten. Die wissen, dass sie immer wieder aufstehen. Oder alles mit ihnen zusammen untergeht. Ohne Fallstudien.

Kommentare
  1. Wie geht man mit Streetfightern um? Selber einer sein, sonst sieht es schlecht aus. Bei den Domestizierten liegt die Hemmschwelle zu hoch.

  2. kurt katolla sagt:

    Wer sagt denn, dass man mit denen umgehen muss. Es reicht sie zu kennen und zu erkennen, und sich selbst nicht in die Karten schauen zu lassen. Im Übrigen meiden wir die „rude-men“ und schaffen Sie bei Gelegenheit en passant und ohne großes Aufheben bei Seite.